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Kundenrezensionen
Durchschnittliche
Kundenbewertung:
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Steve Hackett war begeistert... und ich auch!, 6. Mai 2004
| Rezensentin/Rezensent: kannesjohannes aus Leipzig, Deutschland |
Genesis haben mit ihrer Musik Geschichte geschrieben. Yngve Guddal und Roger
Matte lassen diese Geschichte nun in einem neuen Licht erscheinen.
Um es vorweg zu nehmen: Diese CD nimmt eine herausragende Stellung im kaum noch
zu überblickenden Markt der Tribute und Re-Genesis-Scheiben ein.
Die PLUSpunkte:
+ Genesis for Two Grand Pianos besticht durch meisterhaftes Arrangement.
Genesis-Werke - vor allem solche Harmonieboliden - dermaßen sauber zu
transkribieren, auf zwei Flügel zu adaptieren und anschließend perfekt
einzuspielen, zeugt von Virtuosität und Einfallsreichtum und flößt selbst
eingefleischten Musikern Respekt ein. Die Arrangements bewegen sich immer sehr,
sehr dicht an den Originalen. Von musikalischen Ego-Trips kaum eine Spur!
Lediglich die Melodiestimmen weisen ab und zu kleinere Variationen auf, die aber
keinesfalls stören, sondern für die nötige Abwechslung sorgen.
"Mangelnde Erkennbarkeit" o. ä. kann man den beiden Pianisten jedenfalls nicht
vorhalten. Im Gegenteil: Mit ihren vier Händen lassen sie Genesis-Werke auf zwei
Flügeln wiederauferstehen. Dass dies "anders" klingt, ist ja völlig normal (kein
Schlagzeug, kein Gesang, keine Elektronik, etc.), aber genau das macht eben den
Reiz dieser Scheibe aus!
Natürlich stellen Tribute-CDs immer eine Gratwanderung dar: dem einen sind sie
zu langweilig, da zu nah am Original, dem anderen befremdend, da kaum
wiederzuerkennen. Genesis for two grand Pianos zählt definitiv zur erstgenannten
Gruppe. Langeweile kommt dabei aber nicht auf, da es die zwei Pianisten
meisterhaft verstehen, diese typische "Genesisstimmung" aufzubauen.
Hört euch nur mal das Vorspiel im Titel 1 "The Fountain of Salmacis" an.
W-u-n-d-e-r-s-c-h-ö-n!
+ Fantastischer Sound. Zwei Steinway Flügel, eine akustisch hervorragende
Konzerthalle und ein sehr angenehmer Hall sorgen für Hörvergnügen auf hohem
Niveau. Die Aufnahmen wurden darüber hinaus leicht komprimiert ohne den Stücken
musikalische Dynamik zu nehmen, was das bei Klassik-CDs oftmals notwendige Hin-
und Herfummeln am Lautstärkeregler überflüssig macht.
+ Musikalisch vom Feinsten. Die zwei Pianisten der Osloer "Academy of music"
spielen akkurat, gefühlvoll, dynamisch, taktfest, geben sich an (fast) keiner
Stelle musikalische Blöße und spielen perfekt zusammen!
+ Sehr günstiger Preis. Für diese CD hätte ich ohne Bauchschmerzen auch 20,00
Euro bezahlt!
Nun zu den MINUSpunkten:
- Die Melodiestimme wurde m. E. an einigen Stellen eine Oktave zu tief angelegt.
- Die CD ist zu kurz. Bei 49 Minuten Spielzeit hätten locker noch zwei Stücke
auf die CD gepasst.
- Leider keinerlei Informationen zu den Pianisten im Booklet.
FAZIT:
Für mich die definitiv beste Genesis-Tribute-Revieval-.....-CD! Tony Banks
himself hätte es wohl nicht besser machen können. Selbst Ex-Genesis Gitarrist
Steve Hackett war von der CD schwer beeindruckt und hat aus diesem Grund auch
eine kleine Lobhymne auf der Cover-Rückseite verfasst.
Unbedingt zugreifen!
Johannes (der sich die CD gekauft und nicht nur die hier zur Verfügung
gestellten Hörbeispiele bewertet hat)
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gelungen, 11. November 2002
| Rezensentin/Rezensent: hogweedofsalmacis (Mehr über mich) aus Köln |
Auch ich bin überrascht, von Genesis-Weichspüler-Kaufhausgedudel, welches ich
befürchtet hatte, weit entfernt ist dies ein Werk, welches seine Berechtigung
hat und den Horizont des Genesis-Fans erweitern kann. Tony Banks wird ein
Tribute offeriert, auf das er stolz sein kann.
P.S. Bei diesem Preis kann man nichts falsch machen.
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Erstaunlich gut !!!, 25. Oktober 2002
| Rezensentin/Rezensent: ahennig (Mehr über mich) |
Jeder der sich ein paar Platten oder CDs von GENESIS angehört hat, weiß, daß
diese Werke nur schwer zu toppen sind. Umso erstaunlicher ist diese CD von
Guddal/Matte. Man traut seinen Ohren kaum, was diese beiden Pianisten aus den
sattsam bekannten Oldies herausholen. Ihre Interpretation ist wie ein frischer
Wind im alten Klangteppich, selbst feinste Nuancierungen werden hervorragend
wiedergegeben. Ich kann nur hoffen, daß die beiden Künstler sich bald
entschießen, eine weitere CD nachzureichen. Auch wenn diese Rezension für einige
Leser wie ein unerträgliches Hype klingt, sollten vor allem eingefleischten
GENESIS-Fans einmal reingehört und sich ein eigenes Urteil gebildet haben.